Entwicklungshilfe

EntwicklungshilfeWenn Sie schon einmal in einem unserer Ladengeschäfte waren, dann wissen Sie, dass es eine große Auswahl an schicken Fassungen und hochwertigen Brillengläsern für jeden Geldbeutel gibt. Wenn es aber weder Brillen gibt, noch das Geld dafür vorhanden ist? Wenn somit richtiges Sehen zum unerschwinglichen Luxus wird? Für uns unvorstellbar, aber in vielen Ländern Gang und Gäbe, dass sich Menschen mit einer Fehlsichtigkeit keine Brille leisten können. In etlichen Regionen leiden Menschen an gravierender Armut, reicht das bisschen Geld gerade einmal für das Allernötigste an Essen und Kleidung. Brillen, so es sie denn gibt, sind da rundweg unerschwinglich. Gerade ältere Menschen, aber auch Kinder und junge Leute mit angeborener Fehlsichtigkeit, schließt das von jeder schriftlichen Information aus. Sie leiden in der Schule und im Alltag an ihrem schlechten Sehen, können feine Arbeiten wie beispielsweise einen Faden einfädeln, nicht mehr ausführen.

Bereits seit Jahrzenten sammeln wir von unseren Kunden gebrauchte Brillen, und senden sie nach Asien (z.B. Indien), Afrika (z.B. Tansania) und Mittelamerika (z.B. Nicaragua). Dafür reinigen wir die abgegebenen Brillen, überprüfen sie genauestens, messen sie nach, und sortieren fehlerhafte oder defekte Modelle aus. Dabei handelt es sich um dringend benötigten Sehhilfen aller Art, von Sonnenbrillen mit UV-Schutz für empfindliche Augen, bis hin zu optischen Gläsern aller Stärken.

Wir kooperieren mit sorgfältig ausgewählten Partnern, die eine Infrastruktur vor Ort etabliert haben und gewährleisten, dass die Brillen auch tatsächlich bei den Bedürftigen ankommen. Beispiele für unsere Kooperationspartner sind das Krankenhaus Rummelsberg (in Kooperation mit dem Nkoaranga-Krankenhaus in Tansania), das Evangelische Dekanat (in Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Nicaraguas) und fränkische Politiker und Stadträte von verschiedenen Parteien. Diese Partner verfügen nicht nur über eine hervorragende Infrastruktur, sie haben auch ein sehr gutes Verständnis für die Probleme der Menschen entwickelt. Pfarrer Jörg Sichelstiel vom Evangelischen Dekanat hat beispielsweise berichtet, dass in Nicaragua der Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeitet, was in der Regel kaum zu einem vernünftigen Lebensstandard ausreicht. Erfolgversprechender wäre vermutlich eine wirtschaftliche Entwicklung hin zu moderneren Berufen. Aber da fehlt es am nötigsten. So ist es beispielsweise für Menschen über 50 Jahren wegen der sogenannten Alterssichtigkeit normalerweise nicht mehr möglich ein Buch oder eine Zeitung zu lesen, was sowohl die Arbeitsleistung als auch den Alltag massiv erschwert.

Wir möchten daher alle Kunden aufrufen ihre gebrauchten Brillen in unseren Läden abzugeben.

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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,

Dr. Frank Schlemmer