1946 ging es los

1946 wurden die Bamberger Symphoniker gegründet, die allerersten Filmfestspiele von Cannes eröffnet, der Mikrowellenherd erfunden und die erste Brille von Optik Schlemmer verkauft. Das war übrigens ein Jahr bevor die Zeitschrift „Der Spiegel“ gegründet wurde und 25 Jahre vor der ersten Sendung mit der Maus.

Abb 1: Käthe Schlemmer bei der Firmengründung 1946 (Foto: Optik Schlemmer)

 

Seit der Gründung von Wilhelm Schlemmer hat sich vieles verändert, vieles ist aber auch gleichgeblieben. Sowohl Gerd Schlemmer in der zweiten Generation als auch der jetzige Chef Dr. Frank Schlemmer sind Optikermeister und setzen immer noch auf hervorragende Qualität zum fairen Preis. So werden auch heute noch die meisten Brillen mit Gläsern von Zeiss ausgestattet, seit 75 Jahren. Wenn möglich werden Produkte Made in Germany verwendet. Besonders Zeiss bietet nicht nur hervorragende Qualität, sondern setzt ebenfalls auf umweltverträgliche Produkte. Wenn möglich, wird mit regionalen Unternehmen zusammengearbeitet, um die Transportwege zu reduzieren und Unternehmen aus der Region zu unterstützen. Es wird ausschließlich zertifizierten Ökostrom verwendet.

„Ein offener und ehrlicher Umgang nicht nur untereinander, sondern auch gegenüber unseren Kunden, ist für uns nach wie vor elementar. Wir stehen hinter unserer Beratung und versuchen nicht, das Teuerste zu verkaufen, sondern nur was wirklich Sinn macht.“ erklärt Frank Schlemmer, der das Unternehmen in dritter Generation leitet.  Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult. In den Läden werden ausschließlich Fachkräfte beschäftigt, also OptikerInnen und Optiker-MeisterInnen. Besonders bei Sehtests ist die Kompetenz der Mitarbeiter entscheidend. Trotzdem gibt es bei Optik Schlemmer diese Tests schon immer kostenlos.

Kerngeschäft Gleitsichtbrillen

Die Kernkompetenz der fränkischen Firma sind Gleitsichtbrillen. Mit denen Kunden ab ca. 45 Jahren in allen Entfernungen gestochen scharf sehen können, also auch das Kleingedruckte. Vor kurzem wurden neue Geräte von Zeiss angeschafft, mit denen sich die Brillengläser noch exakter als bisher anpassen lassen. So erhalten die Kunden den bestmöglichen Sehkomfort. Die Filiale am Franken-Center wurde zum Kompetenzzentrum für Sportoptik entwickelt. Dort wurde das Personal speziell geschult, und es wurden neue Geräte angeschafft, mit denen die Augen exakt vermessen und Kontaktlinsen besonders präzise anpasst werden können. In diesem Zuge ist der Optiker auch offizieller Ausstatter für Brillen und Kontaktlinsen bei der Nürnberger Eishockey-Mannschaft – den Ice Tigers – geworden.

Abb. 2: Moderne Technologie zum Vermessen der Augen bei den Ice Tigers (Foto: Thomas Hahn)

Brillentrends wiederholen sich

Spannend ist auch wie sich die Brillentrends über die Jahre entwickelt haben. Viele Produkte, die gerade voll im Trend liegen gab es schon einmal. Erinnern Sie sich an die Ray Ban Pilotenbrille aus dem Film „Top Gun“? Die ist momentan wieder genauso angesagt wie zum Kinostart 1986. Sogar die Sonnenbrille, die Audrey Hepburn 1961 bei „Breakfast at Tiffany’s“ getragen hat, könnte man heute wieder aus der Schublade holen.

Abb 3: Die Pilotenbrille aus Top Gun liegt wieder im Trend (Foto: Shutterstock)

 

Abb 4: Audrey Hepburn machte die Kunststoff -Sonnenbrille zum absoluten Trend (Foto: alamy.com)